Hier finden Sie alle Informationen zu unserem Verein, der im Jahr 2025 aus den beiden Musikgesellschaften Küttigen und Biberstein entstanden ist.
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Paradewettbewerb Eidg. Musikfest 2026 Biel (Bild anklicken):
Mit Pauken und Trompeten
Haben Sie schon einmal eine Pauke im Gepäckfach eines Zuges deponiert? Da ist man «erleichtert», wenn man Klarinette spielt. Angekommen in Biel, suchten wir als erstes das Instrumenten-Depot auf. Die Tiefgarage des Kongresshauses wurde für diesen Anlass zweckentfremdet. Ungewöhnlich, aber ganz praktisch. Überhaupt war das EMF vom Bieler OK sehr gut organisiert worden, wenn man bedenkt, dass sie nur rund zwei Jahre dafür Zeit hatten. Ursprünglich hätte das Fest in Interlaken stattfinden sollen, aber dort hat man kalte Füsse bekommen.
Auf Schusters Rappen
Kalte Füsse gab es trotz des unwirtlichen Wetters bei uns nicht, da wir ständig zu Fuss unterwegs zu den jeweiligen Programmpunkten waren. Fototermin, Mittagessen an der Streetfoodmeile, Einspielen im Vorprobelokal, Spaziergang zur Paulus-Kirche, unserem Konzertlokal. Dabei verhielt sich das Wetter unerwartet freundlich, so dass man den Knirps im Rucksack lassen konnte.
Showdown mit unserem Aufgabenstück «Bouffonneries» (zu Deutsch «Albernheiten»). Eigens für Musikfeste werden sogenannte Aufgabenstücke komponiert, für jede Stärkeklasse eines. Acht Wochen vor Festbeginn erhalten alle Vereine die Noten und können mit dem Üben starten. Diese Prozedur ist eine ziemliche Plackerei, das können wir Ihnen versichern. Ziemlich rasant wurde es dann mit dem von uns gewählten Wettbewerbsstück «Kleine Ungarische Rhapsodie».
Hoch und Tief
Mit der Bewertung der beiden Konzertstücke wurden unsere Erwartungen leider nicht erfüllt, was nach der ganzen Vorarbeit selbstredend Enttäuschung auslöste und teils auch Unverständnis. Auch Alain und ich als Zuhörer konnten den Experten nicht in allen Punkten Recht geben. Vor allem der Klangausgleich und teils auch die Lautstärke wurden bemängelt. Zwei Punkte, die man nur üben kann, wenn das Orchester in der Übungsschlussphase möglichst vollzählig ist. Wir werden daraus lernen müssen.
Unser Hoch des Tages war unsere Darbietung beim Paradewettbewerb. Eine solch hohe Punktezahl hatten wir schon seit Jahren nicht mehr erreicht (85,33 Punkte, max. 100 Punkte). Umso schöner ist das Resultat, da einige Jugendspieler und -spielerinnen bei uns mitgewirkt haben. Was zeigt, dass Alt und Jung zusammen halt doch geht und dass man auch in etwas gut sein kann, obwohl es an Erfahrung mangeln mag. Damit hatten wir auf jeden Fall einen Grund zu Feiern
Letzte Aufgabe: Fest geniessen!
Trotz der aufkommenden Kälte genossen wir das Fest in vollen Zügen. (Neugierige können sich Informationen bei Insidern holen). Die Übernachtung im Zivilschutzraum in Lyss bleibt hoffentlich eine einmalige Erfahrung. Entschädigt wurden wir dafür mit einem feinen und abwechslungsreichen Zmorge. Den ganzen Tag wurde noch Musik gehört und geschaut mit «Zwipf» in unserem Bieler Stammcafé – Chez Rüfi. Fazit: EMF Biel – wir schauen gern zurück!
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